Informationen für pflegende Angehörige

Auch wir möchten Ihnen wichtige Informationen zur Verfügung zu stellen. Mittlerweile finden Sie viele Informationen rund um das Thema der Corona-Pandemie, so dass wir uns auf diejenigen konzentrieren möchten, die für Sie entlastend sein könnten und ein Stück Normalität mit sich bringen. Aufgrund unserer Förderung sind für uns die Veröffentlichungen, Verordnungen und Empfehlungen der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung maßgebend.

Test-Station in der Spreestraße beim Pflegestützpunkt ab sofort geschlossen!

Die Anlaufstelle für Corona-Schnelltests wurde im Pflegegestützpunkt (Spreestraße 6/ Berlin-Schöneweide) geschlossen.

Unter test-to-go.berlin/ finden Sie die Test-Anlaufstellen von ganz Berlin. Die Liste wird stetig auf der berlin.de-Seite aktualisiert.

In Adlershof befindet sich in der Ernst-Augustin-Str.12 eine Teststelle für Treptow-Köpenick. Öffnungszeiten und weitere Hinweise finden sie unter: https://coronatest-adlershof.de/

Impfung für immobile Pflegebedürftige

“Es gibt gute Nachrichten für einige schwierige Impfsituationen in unserer Stadt”, so beginnt die Fachstelle für pflegende Angehörige ihre Newslettermeldung und stellt folgende Informationen zur Verfügung:
1. Die Senatsverwaltung für Gesundheit Pflege und Gleichstellung hat eine Hotline für immobile Pflegebedürftige geschaltet. Hier kann abgesprochen werden ob für die Fahrt zum Impfzentrum ein Krankentransport genutzt werden kann oder ggf. eine häusliche Impfung möglich ist. Die Telefonnummer ist: 030 9028 2200.

Impfungen für pflegende Angehörige

Für Angehörige, die Menschen ohne fremde Hilfe zu Hause pflegen, gibt es nun auch ein Verfahren zur Anmeldung für einen Corona-Impfschutz. So können sich pro Pflegefall künftig maximal zwei enge Kontaktpersonen per Mail bei den Berliner Pflegestützpunkten melden, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit am Donnerstag (25. März 2021) mit.

Hierzu melden Sie sich bitte bei den Berliner Pflegestützpunkten. Sie schreiben folgendes auf deren Homepage:

Die Pflegestützpunkte Berlin vergeben temporär Impfcodes für eine Anmeldung zur Corona-Schutzimpfung für pflegende Angehörige, die nicht über Pflegedienste oder Pflegekassen zu einem Impftermin eingeladen werden konnten.

Zwei Personengruppen bzw. deren gesetzliche Vertretungen können bis zu zwei enge Kontaktpersonen zur Impfung vorschlagen:

  • Pflegebedürftige über 70 Jahren, die in der eigenen Wohnung oder in einer Pflege-Wohngemeinschaft leben, sowie
  • Menschen, die an den in der Impfverordnung beschriebenen chronischen Krankheiten leiden (CoronaImpfV) und zusätzlich pflegebedürftig sind. Hier sind pflegebedürftige, chronisch kranke Kinder und Jugendliche eingeschlossen.

Personen, die nachgewiesenermaßen zu diesen beiden engen Kontaktpersonen dieser Zielgruppen gehören, können sich per Mail und Montag bis Freitag von 10-15.00 Uhr unter der Rufnummer 0800/ 000 68 70 an die Berliner Pflegestützpunkte wenden.

Die E-Mail-Adressen des Standortes in Ihrer Nähe finden Sie auf der Website der Berliner Pflegestützpunkte. https://www.pflegestuetzpunkteberlin.de/standorte/

Verteilung von kostenfreien FFP2-Masken - Verteilstationen inTreptow-Köpenick

Als berechtigt gelten alle, die einen Anspruch auf einen Berlinpass haben, also Bezieherinnen und Bezieher von Arbeitslosengeld II (Hartz IV) oder Sozialhilfe, sowie Empfänger von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und von Wohngeld. Außerdem die Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft von leitungsempfangenden Personen.

Darüber hinaus haben auch Empfängerinnen und Empfänger des Kinderzuschlags, von Bafög-Leistungen sowie von stationären Hilfen Anspruch. Als Nachweis gelten der Berlinpass oder ein aktueller Leistungsbescheid.

Treptow-Köpenick will ab 06.04.2021 Masken in zehn kommunalen Kiezklubs während der dortigen Öffnungszeiten ausgeben:

  • Alte Schule, Dörpfeldstraße 54
  • Bohnsdorf, Dahmestraße 33
  • Gerard Philipe, Karl-Kunger-Straße 30
  • Haus der Begegnung, Wendenschloßstraße 404
  • Bürgerhaus Altglienicke, Ortolfstraße 182-184
  • KES, Plönzeile 4
  • Rahnsdorf, Fürstenwalder Allee 362
  • Rathaus Johannisthal, Sterndamm 102
  • Treptow-Kolleg, Kiefholzstraße 274
  • Vital, Myliusgarten 20.

neues Informationsheft zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten in der häuslichen Pflege

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat mit der Fachstelle für pflegende Angehörige eine aktualisierte Übersicht über Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige veröffentlicht. Hier finden Sie Anlaufstellen, Notfalleinrichtungen und andere Unterstützungangebote, die auch spezielle Hilfsangebote unter der Pandemie aufzeigen.

“Beratungs- und Unterstützungsangebote für die häusliche Pflege” (Stand 06.01.2021)

Sie können sich gern auch an uns wenden. Wir haben einige Broschüren vorrätig und händigen diese an Sie aus oder senden Ihnen ein Exemplar zu.

MDK-Begutachtungen während der Corona-Pandemie

Die notwendigen Hausbesuche zur Begutachtung eines Pflegegrades können in deer jetzigen Situation immer wieder ausgesetzt werden. Um dennoch Ihre persönliche Pflegesituatione einschätzen zu können, werden Ihnen Fragen am Telefon gestellt.

Damit Sie sich darauf vorbereiten können, hat der MDK zwei Informationsbroschüren veröffentlicht. Sie sollen Orientierung und Hilfestellung in dem Prozedere des Telefoninterviews geben.

allgemeine Fragen und Antworten:_20-12-01_Fragen_und_Antworten_zu_Corona

MDK-Informationen zur Begutachtung während der Corona-Pandemie :  200424_MDK_PFLEGEFLYER_corona

kostenlose Pflegerechstberatung von der Verbraucherzentrale Berlin

Seit dem 24.08.2020 startet die Verbraucherzentrale Berlin eine kostenlose Pflegerechtsberatung. Sie bietet Ratsuchenden Verbraucherinnen und Verbraucher eine spezialisierte Rechtsberatung zu ihren Rechten in ambulanter und stationärer Pflege je nach Pflegesituation und individueller Lebenslage. Dennoch findet keine Rechtsberatung zu den Ansprüchen gegenüber den Pflege- und Krankenkassen.

Termine für die Pflegerechtsberatung können über unser Termintelefon oder unsere Online-Terminbuchung vereinbart werden.Das Termintelefon erreichen Sie unter 030 214 85-0 zu folgenden Zeiten: Montag bis Freitag von 10:00 – 16:00 Uhr.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite: https://www.verbraucherzentrale-berlin.de/gesundheit-pflege/pflegerechtsberatung-50626

Notfall-Versorgung für chronisch kranke Kinder

Folgende Informationen werden auf der berlin.de_Seite zur Verfügung gestellt (recherchiert am 15.3.21):

“Der Corona bedingte Zusammenbruch des bisherigen häuslichen Versorgungssettings rechtfertigt den zeitnahen vermittelnden Einsatz der Versorgungskoordination für Familien mit versorgungsintensiven Kindern und Jugendlichen (VK KiJu) zur Organisation einer alternativen Versorgung.
Für eine Notversorgung von in der Häuslichkeit bislang ohne Einbeziehung eines ambulanten Pflegedienstes versorgte chronisch kranke Kindern, für die aus Gründen der Pandemie das Versorgungssetting temporär ausfällt, z.B. weil die Eltern sich mit Covid 19 infiziert haben, und wo eine Notunterbringung der Kinder (in Betracht gezogen wird), wird dringend empfohlen, den Kontakt mit der jeweils zuständigen Krankenkasse zu suchen, mit ihr die Möglichkeiten zu besprechen und eine Klärung herbeizuführen.”

Weitere Informationen:

Quelle: https://www.berlin.de/sen/pflege/pflege-und-rehabilitation/coronavirus/pflegebeduerftige-und-pflegende-angehoerige/

Notfall-Einrichtung in Berlin-Kreuzberg bei Engpässen in der pflegerischen Versorgung

Für pflegebedürftige Menschen, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht mehr in der bisherigen Wohnsituation versorgt werden können, wurde eine Pflegeeinrichtung unter der Leitung der Vivantes Forum für Senioren GmbH in Betrieb genommen. In der Blücherstraße 26 B in Berlin-Kreuzberg können unter bestimmten Voraussetzungen temporär 118 Menschen pflegerisch versorgt und akut aufgenommen werden. Die Aufnahme erfolgt in der Regel für 2-4 Wochen. Ablauf und Voraussetzungen finden Sie auf dem nachstehenden Informationsblatt.

infoblatt-notfall-pflegeeinrichtung_final

https://www.berlin.de/sen/pflege/pflege-und-rehabilitation/coronavirus/pflegebeduerftige-und-pflegende-angehoerige/#notfall_pe

Notfall-Pflegeeinrichtung in Berlin-Reinickendorf für Menschen in Heimen und Wohngemeinschaften

Die Medical Park Berlin Humboldtmühle Rehabilitationsklinik bietet vom 23.12.2020 bis zum 31.03.2021 temporär stationäre pflegerische Unterstützung an. Hier können vornehmlich Menschen, die bereits in Heimen oder Wohngemeinschaften wohnen kurfristig bei Engpässen in der eigenen Einrichtung versorgt werden. Nachharangig soll dieses Angebot auch für Menschen nach Krankenhausaufenthalt oder unzureichender Pflege in der Häuslichkeit gelten. Jedoch ist diese Möglichkeit nicht vor dem 15.01.2021 möglich.

Insgesamt stehen 20 Plätze zur Verfügung. Die Einrichtung befindet sich An der Mühle 2-9, 13507 Berlin-Reinickendorf.

Vor der Aufnahme ist ein Aufnahmeteam zu kontaktieren: Pflegedienstleiter Herr Hackbarth 0151-11687070 oder Herr Prof. Ebinger 0179-8967640

Die Informationen wurden aus der Informationsbroschüre “Beratungs- und Unterstützungsangebote für die häusliche Pflege” (Stand 06.01.2021) von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung sowie der Fachstelle für pflegende Angehörige

Notfall-Einrichtung in Berlin-Friedrichshain eingerichtet- für Menschen mit postivem Testergebnis

Vom 26.01.2021 bis voraussichtlich zum 31.03.2021 übernimmt die Stephanus gGmbH den Betrieb einer weiteren temporären Notfall-Kurzzeitpflegeeinrichtung am Standort Liebigstraße 39 in 10247 Berlin-Friedrichshain. Die Kapazität im Dr. Harnisch Haus umfasst 16 Plätze. Es handelt sich um eine zugelassene reguläre Kurzzeitpflegeeinrichtung nach dem SGB XI.

Temporär aufgenommen werden von mit Corona infizierte pflegebedürftige Berlinerinnen und Berliner, vorrangig nach einer Krankenhausbehandlung, wenn die häusliche Versorgung noch nicht sichergestellt werden kann, mit dem Ziel der Rückkehr in die eigene Häuslichkeit.

Die pflegerische Versorgung in der Einrichtung erfolgt in der Regel bis zu 2 Wochen, maximal jedoch für 4 Wochen. Die Einrichtung nimmt pflegebedürftige Menschen mit bestätigter, aber nicht krankenhausbehandlungsbedürftiger Covid-19-Infektion auf. Für negativ auf Covid-19 getestete Personen ist, je nach Fallkonstellation, die vorrangige Unterbringung in den Einrichtungen Humboldtmühle bzw. Blücherstraße vorgesehen.

Im Vorfeld der Aufnahmen sind obligatorisch zu kontaktieren und eine Abstimmung herbeizuführen das Casemanagement Team unter 030/42219343

(Informationen/ Quelle: Fachstelle für pflegende Angehörige)

Bundestag verlängert Unterstützung für pflegende Angehörige

Der Bundestag hat die Regelungen zur Unterstützung pflegender Angehöriger während der Pandemie verlängert. Die meisten Regelungen gelten jetzt bis zum 30. Juni 2021. Einige Leistungen und Ansprüche im Überblick:

  • Kurzzeitige Arbeitsverhinderung und Pflegeunterstützungsgeld: Wenn Sie als Arbeitnehmer*in kurzfristig eine akute Pflegesituation auffangen müssen, können Sie sich bis zu 20 Tage von der Arbeit freistellen lassen. In dieser Zeit haben Sie Anspruch auf einen Lohnersatz. Diesen können Sie bei der Pflegekasse des zu Pflegenden einlösen.
  • Entlastungsbetrag: Menschen mit Pflegebedarf im Pflegegrad I können den Entlastungsbetrag von monatlich 125 Euro auch für Nachbarschaftshilfe nutzen. Nicht genutzte Entlastungsbeträge aus den Jahren 2019 und 2020 verfallen nicht. Auch diese Gelder können also noch eingesetzt werden. Diese Regelung gilt bis zum 30. September 2021.
  • Überbrückung von Versorgungsengpässen: Wenn der ambulante Pflegedienst ausfällt und die Versorgung des zu Pflegenden nicht gesichert ist, können andere Dienste oder auch Nachbar*innen eingebunden werden. Eine Kostenübernahme ist aber vorher mit der Pflegekasse zu klären.
  • Pflegehilfsmittel: Für Verbrauchsmittel (wie Einweghandschuhe, Desinfektionsmittel, Inkontinenzeinlagen) gilt weiterhin die erhöhte Pauschale von 60 Euro. Diese Regelung gilt bis zum 31.12.2021.

Bitte nutzen Sie auch die Möglichkeit der Pflegeberatung in Berlin, um sich über alle Leistungen zu informieren: www.pflegestuetzpunkteberlin.de oder 0800. 59 500 59.

Diese Information wurde von der Fachstelle für pflegende Angehörige Zusammengetragen und zur Verfügung gestellt. Und wurde aus dem Newsletter für pflegende Angehörige_März 2021 entnommen.

Neue Besuchsregelungen in Senioreneinrichtungen

Wir zitieren an dieser Stelle die Informationen von der berlin.de-Seite (recherchiert am 15.03.2021):

“Momentan gilt wieder die 1:1:1-Regel, das heißt eine Bewohnerin oder ein Bewohner darf pro Tag von einer Person für eine Stunde besucht werden. Wie dieser Besuch anzumelden ist, wie die genauen Besuchszeiten und wie der Zugang zur Einrichtung vor Ort geregelt ist, ist von Einrichtung zu Einrichtung unterschiedlich. Besuchende müssen:

  • in der gesamten Einrichtungeine FFP2-Maske tragen
  • vor dem Besuch entweder einen Point-of-Care (PoC)-Antigen-Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Testergebnis oder einen PCR-Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Testergebnis dem Einrichtungspersonal vorlegen; das vorgelegte Testergebnis darf jeweils nicht älter als 24 Stunden sein

Für Besuche von Schwerstkranken und Sterbenden gilt die 1:1:1-Regel nicht. Bitte sprechen Sie dazu direkt mit der Einrichtung.”

Quelle: https://www.berlin.de/sen/pflege/pflege-und-rehabilitation/coronavirus/pflegebeduerftige-und-pflegende-angehoerige/

Handlungsempfehlungen für pflegende Angehörige

Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat auf der Homepage zum Thema Corona-Virus und “was sollten pflegende Angehörige wissen” wertvolle Informationen und hilfreiche Tipps veröffentlicht. Es lohnt sich dort einmal hinzuschauen:

https://www.pflege-praevention.de/corona-schutz-angehoerige/

Auf der Homepage der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung wurden Handlungsempfehlungen für pflegende Angehörige zusammen getragen. Hier finden Sie u.a. Informationen zur Covid 19-Erkrankung, Hinweise zu verschiedenen Bereichen der Pflege und Begleitung von Pflegebedürftigen sowie Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege.

https://www.berlin.de/sen/pflege/pflege-und-rehabilitation/coronavirus/pflegebeduerftige-und-pflegende-angehoerige/

Wir wissen, dass die Zeit uns aktuell sehr herausfordert und uns an unsere Grenzen bringen lässt. Auch wir können noch nicht alle unsere Angebote wieder öffnen, dennoch können wir Ihnen zuhören. Ein entlastendes, Gespräch kann dabei sehr hilfreich sein. Rufen Sie uns an.