Für Selbsthilfe-Aktive bieten SEKIS und der Arbeitskreis Fortbildung in der Selbsthilfe (selko e.V.) jährlich zahlreiche Veranstaltungen an. Die Mitglieder des Arbeitskreies Fortbildung, Mitarbeiter*innen der Berliner Selbsthilfekontaktstellen sowie Mitglieder von Selbsthilfegruppen, leiten die verschiedenen Workshops, Seminare und Diskussionen rund im die Selbsthilfe an.

Die Broschüre „Aktiv in Selbsthilfe“ gibt Ihnen einen Überblick über das komplette Fortbildungsprogramm 2017.

Kommende Fortbildungsveranstaltungen im Selbsthilfezentrum Treptow-Köpenick

Grenzen setzen

Mitglieder aus Selbsthilfegruppen, die sich besonders aktiv für die Belange ihrer Gruppe einsetzen, stehen häufig in der Gefahr, zu viel Verantwortung zu übernehmen und damit über ihre eigenen Grenzen zu gehen.

In diesem Seminar werden wir uns deshalb umgehend mit dem Thema angemessener Grenzsetzungen beschäftigen. Folgende Themen und Fragen werden uns dabei besonders beschäftigen:

  • Grenzen erkennen: Woran erkenne ich, dass ich an meiner Grenze bin? Was tue ich, wenn meine Grenzen überschritten werden?
  • Grenzen zeigen: Wie teile ich anderen mit, dass meine Grenzen überschritten worden sind?
  • Grenzüberschreitungen vermeiden und Verantwortung abgeben: Wir kann ich zukünftig dafür sorgen, dass meine Grenzen gewahrt bleiben? Was an Verantwortung möchte ich abgeben? Für welche Aufgaben möchte ich andere Mitglieder gewinnen?

Das Seminar setzt an den konkreten Erfahrungen und Fallbeispielen der Teilnehmer*innen an. Mit Hilfe kreativer Übungen und Rollenspielen werden wir auf sehr anschauliche Weise Zugang zum Thema finden und individuell angemessene Lösungen für passende Grenzsetzungen finden.

Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten. Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden.

Freitag

Samstag

Leitung:

Kosten:

13.10.2017, 18.00 – 21.00 Uhr

14.10.2017, 10.00 – 16.00 Uhr

Ruth Uzelino & Götz Liefert

18,00 EUR

Wir bitten um Anmeldung.

Achtsamkeit und Aufmerksamkeit

In Selbsthilfegruppen gehen Menschen ganz persönliche Beziehungen ein, wenn sie ihre Probleme und Sorgen offenlegen. Das Miteinander erfordert daher eine besondere Sensibilität von allen Beteiligten, wenn man eine stabile Gruppe aufbauen und erhalten will. Diese Sensibilität muss sich sowohl auf die Einzelnen als auch auf die Gruppe als Ganzes richten.

Deshalb wollen wir unser Augenmerk zum einen auf uns als Aktive der Gruppe legen: Wir geht es uns in der Gruppe, wie fühlen wir uns und was brauchen wir? Andererseits aber auch auf die Selbsthilfegruppe an sich: Was geschieht hier, wo will die Gruppe hin und wie geht es den anderen?

Daher wollen wir in diesem Workshop unsere Sinne sensibilisieren und versuchen, unsere Wahrnehmung zu verbessern. Besondere Inhalte und Fragestellungen können sein:

  • Wie (& warum) nehmen wir etwas wahr?
  • Wie werde ich ein*e gute*r bzw. bessere*r Beobachter*in?
  • Wie schaffe ich eine gute Balance aus Eigen- und Gruppeninteressen?

Diese Veranstaltung wird vom Arbeitskreis Fortbildung angeboten. Sie hat interaktiven Charakter, das Erfahrungswissen der Teilnehmenden wird eingebunden.

Termin:

Leitung:

Kosten:

Samstag, 11.11.2017, 10.00 – 16.00 Uhr

Ruth Uzelino & Sabine von Wegerer

12,00 EUR

Wir bitten um Anmeldung.